Drei Tarife



Die Marke 3 ist bereits seit dem Jahr 2003 als Mobilfunkanbieter in Österreich tätig. Hierbei handelt es sich um ein Tochterunternehmen der Hutchison Whampoa Limited. Dieses Unternehmen ist in Hongkong ansässig. Im Gegensatz zu anderen Mobilfunkanbietern schlägt 3 einen sehr eigenen Weg ein. Als reinrassiger UMTS bzw. HSDPA Anbieter legt das Unternehmen nicht unbedingt den Fokus auf die Sprachtelefonie, sondern die damit verknüpften Dienste. Dieser Weg entspricht der Entwicklung der letzten Jahre, die etwa am Smartphone festzumachen sind. Somit ist auch zu erklären, warum 3 in Österreich eine interessante Erfolgsgeschichte hinlegen konnte.

Produktsortiment von Drei

Schon früh sorgte 3 deshalb für Aufmerksamkeit, da zukünftige Bedürfnisse hervorgehoben worden sind. Mobile Kommunikation ist kein Luxus, sondern gehört zum Alltag und muss leistbar gemacht werden. Deshalb verwundert es auch nicht, dass selbst die große Konkurrenz regelmäßig ausgestochen werden kann. Das beste Mobilfunknetz Österreichs bietet nicht A1 oder T-Mobile, sondern 3. Das Fachmagazin kürte das sogenannte MegaNetz mehrfach zum Testsieger, was vor allem bei A1 für Unmut sorgte. Ebenfalls bemerkenswert ist die hohe Netzabdeckung durch UMTS bzw. HSDPA, die bei ca. 94 Prozent liegt. Überhaupt dadurch sind die meisten Produkte von 3 zu realisieren. Etwa die Sprachtelefonie in HD-Qualität, mobiles Breitbankinternet oder das 3MobileTV.

Die Übernahme von Orange

Es war ein langer Kampf für 3. Neben monatelangen Verhandlungen machte sich das Unternehmen vor allem Sorgen, ob das Kartellamt die Übernahme von Orange durch 3 bewilligen würde. Das Jahr 2013 war für 3 ein sehr wichtiges. Nach einer langen und äußerst zähen Wartezeit wurde jedoch grünes Licht gegeben. Orange Austria, welches ehemals als One auftrat, wurden übernommen. Der Preis dafür betrug 1,3 Milliarden Euro. Allerdings steuerte die A1 Telekom Austria 390 Millionen Euro bei. Ausgewählte Teile von Orange sind somit an den Marktführer übergegangen. Die Konsequenz daraus war, dass 3 zum drittgrößten Mobilfunkanbieter Österreichs aufstieg und A1 und T-Mobile zunehmend unter Druck setzt.

Die Zukunft von Drei

Zwar ist das Unternehmen nicht der größte Anbieter in Österreich, doch das Angebot sorgt immer wieder für neue Trends. Ein sehr gutes Beispiel ist der 3WebCube. Seit Anfang 2011 ist es möglich, Internet ohne Kabel- oder Festnetzanschluss zu beziehen. Dies funktioniert über das mobile Internet. Benötigt werden einzig eine Steckdose sowie der Cube. Das Gerät wird Ende 2013 in der dritten Auflage erscheinen. So wird unter anderen nun LTE-unterstützt. Das hat zur Konsequenz, dass die Bandbreite weiter zunimmt und die Lücke gegenüber Festnetz-Produkten zunehmend geschlossen wird. Interessant ist an diesem Produkt die einfache Handhabung. Bereits 120.000 Kunden nuten dieses Produkt.

Marktanteil von Drei

Bis zum Jahr 2012 konnte der Marktanteil stetig ausgebaut werden. War er 2006 noch bei knapp über vier Prozent, ist er im letzten Jahr auf 12,6 Prozent angestiegen. 1,7 Millionen Kunden schenken 3 das Vertrauen. Allerdings hat sich durch die Übernahme der Marktanteil weiter ausgebaut. Aktuell verfügt 3 also über 3,337 Millionen Kunden. Binnen kürzester Zeit konnte der Marktanteil also nahezu verdoppelt werden. Mit attraktiven Angeboten und dem Ausbau des mobilen Datennetzes wird der Anteil in den nächsten Jahren garantiert weiter ansteigen.