Mobiles Internet Tarife



Es ist unumstritten, dass das Internet den Alltag des Menschen revolutioniert hat. Besorgungen können im Web getätigt werden, die Jugend verbringt die Freizeit im Internet und im Business geht ohne World Wide Web schon länger nichts mehr. So ist mobiles Internet nur eine logische Weiterentwicklung der bisherigen Möglichkeiten. Bedingt durch Smartphones kann diesem Trend schon länger nachgegangen werden. Im Folgenden soll jedoch der Webstick-Bereich ausgeleuchtet werden. Was gilt es zu vergleichen, worum sollte ein Bogen gemacht werden?

Die Netzabdeckung

Auch im Jahre 2013 muss die Abdeckung des Netzes für Handys und Ähnliches in Erfahrung gebracht werden. Dies betrifft in diesem Fall nicht den Mobilfunk, sondern den Datenfunk. In Österreich ist das EDGE-Netzwerk sehr gut ausgebaut und erreicht eine Abdeckung von über 90 Prozent. Bei dem etwas schnelleren Service UMTS findet sich eine akzeptable Abdeckung vor. Dieser beinhaltet in diesem Fall auch die Services HSDPA sowie HSPA+. Wer in einem Ballungsraum wohnt, der muss sich darüber keine Sorgen machen. In naher Zukunft wird LTE ebenfalls in allen Ballungsräumen Österreichs zur Verfügung stehen. Mobiles Internet mit LTE-Advanced Technologie steht ebenfalls schon in den Startlöchern. Die ersten Handys, die diesen Standard unterstützen werden, werden im Laufe des Jahres auf den Markt kommen.

Das Nutzerverhalten

Anschließend gilt es einen weiteren wichtigen Aspekt zu eruieren. Was mache ich damit? Nur surfen und Emails checken? Lade ich Inhalte herunter? Konsumiere ich Videos über Plattformen wie YouTube? Will ich mit dem Internet andauernd in Kontakt stehen? Was hat Auswirkungen auf die Kosten? All diese Aspekte haben Auswirkungen auf die in Frage kommenden Tarife. Der Verbraucher muss also eruieren, wie sich das Surfverhalten gestaltet. Dies mag zwar plump klingen, ist jedoch wichtig, um den einen oder anderen Euro einsparen zu können. Warum? Wir gelangen nun zum nächsten wichtigen Punkt, dem Datenvolumen. Dieses gibt wieder, wie viel Traffic pro Monat, bei manchen Tarifen auch pro Tag, zur Verfügung steht. Wer auf Prepaid zurückgreift, verfolgt ein anderes Modell, was später näher vorgestellt wird. Binde ich mich nun über eine gewisse Vertragsdauer, üblich sind zwei Jahre, an einen Mobilfunkbetreiber, so muss das passende Volumen gewählt werden. Für Facebook, Emails und schlichtes Surfen ist ein Gigabyte für 30 Tage ausreichend, sofern keine Videos über soziale Netzwerke konsumiert werden. Wer viele Videos oder Apps konsumiert, der benötigt zumindest zehn Gigabyte, 15 sind eher zu empfehlen. Auch die Differenzierung Handy und Laptop ist wichtig. Über das Handy fällt in der Regel weniger Traffic an.

Fester Tarif oder Wertkarte?

Egal ob Orange, T-Mobile oder A1 Tarife verglichen werden, es stellt sich stets die Frage, ob Wertkarte oder ein bindender Tarif sinnvoller ist. Prinzipiell kann der vorherige Absatz einige Aspekte abdecken. Das Nutzverhalten ist hierbei der zentrale Punkt. Verbraucher, die viel über das mobile Internet konsumieren, unabhängig davon, ob am Laptop oder Smartphone, sollten unbedingt ein vertragliches Verhältnis anstreben. Wie bereits erwähnt, kann der potentielle Kunde zwischen verschiedenen Volumina wählen. Ein Gigabyte, fünf, zehn, 15 oder 20, das sind gängige Formate. Der Verbraucher muss sich die Frage stellen, inwiefern diese Anschaffung sinnvoll ist. Vertragliche Tarife beinhalten zwar einen kostenfreien Surfstick, die Vertragsbindung beträgt jedoch zumeist 24 Monate. Zum einen ist es deshalb wichtig, dass die Tarife der unterschiedlichen Mobilfunkbetreiber verglichen werden. Zum anderen sollte eruiert werden, wie oft WLAN verwendet werden kann. Daheim, in der Arbeit und an vielen öffentlichen Plätzen ist dieses Szenario bereits Realität. Braucht es da mobiles Internet? Diese Frage muss sich der Verbraucher selbst beantworten.

Wenn das vorgeschriebene Volumen überschritten wird

Mobiles Internet setzt stets Grenzen. Zumindest was den Verbrauch anbelangt. Bei der Variante
per Prepaid ergibt sich dieses Problem nicht. Ist das Trafficlimit erreicht, kann nicht mehr gesurft werden. Bei einer vertraglichen Bindung, etwa bei Orange oder T-Mobile, gestaltet sich der Sachverhalt differenzierter. Heutzutage sind die Mobilfunkbetreiber vernünftig geworden. Es herrscht Kostenkontrolle vor. Zumindest bei den meisten Tarifen. Vor nicht allzu langer Zeit mussten horrende Summen pro Megabyte bezahlt werden, wenn das Volumen überschritten wurde. Hilfe kam vom Verbraucherschutz. Heutzutage wird schlicht die Geschwindigkeit gedrosselt, so dass zwar stets noch gesurft werden kann, das Highspeed-Erlebnis jedoch fehlt. Oder aber der Verbraucher erhält rechtzeitig eine sogenannte Warn-SMS.

Fazit

Der Verbraucher muss prinzipiell nur wenige Dinge beachten, auf diese jedoch umso mehr Wert legen. Der Vergleich ist hierbei ein probates Mittel. Was mobiles Internet anbelangt, so finden sich viele Plattformen vor, die objektive und gute Vergleiche bieten. Es bieten sich auch Nischen zwischen Vertrag und Wertkarte. Er herrscht zwar eine monatliche Bindung vor, doch müssen nicht derart hohe Preise pro Gigabyte bezahlt werden – die Mbit/s sind jedoch meist nicht derart attraktiv, wie bei Vertragsalternativen. Diese Variante ist für Gelegenheitssurfer jedoch mehr als nur ideal.